Durchfall, Blähungen und andere Verdauungsprobleme

Das Gleichgewicht der Mikroorganismen im Darm ist bei gesunden Menschen relativ stabil. Treten allerdings Symptome wie Darmkrämpfe, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen auf, so lassen sich diese häufig auf eine geschädigte Darmflora zurückführen. Inzwischen geht man auch davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen einer erhöhten Infektanfälligkeit sowie speziellen Erkrankungen, wie z. B. Neurodermitits, und einem Mangel an immununterstützenden Darmbakterien besteht.

Darmflora im Ungleichgewicht

Selbst für das Reizdarm-Syndrom, das sich in krampfartigen Bauchschmerzen, Blähbauch, Diarrhoe und Verstopfung äußert, ist höchstwahrscheinlich zum Teil eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora mit einem ungünstigen Bakterien-Verhältnis verantwortlich. Ebenso kann eine hartnäckige Pilzerkrankung ihren Ursprung im Darm haben: Candida-Hefepilze nutzen entstandene Lücken in der Darmflora, um sich dort anzusiedeln. Oftmals gerät das Gleichgewicht durch äußere Faktoren aus dem Lot – am häufigsten geschieht das durch den regelmäßigen Gebrauch von Abführmitteln oder durch den Einsatz von Antibiotika.